


die filmwelt war eine von ca. 1928 bis 1942 erschienene zeitschrift, die sich um neue deutsche filmproduktionen und filmtechniken drehte. im juni 1941 griff die wehrmacht die sowjetunion an. im november, als diese ausgabe der filmwelt erschien, war die schlacht um moskau verloren. die deutschen soldaten hatten nicht mit so viel matsch gerechnet. stalingrad im winter 1942/43 wurde zum symbol der deutschen niederlage. es kostete beide seiten je 1 million menschenleben.
die zeitschrift beschäftigt sich mit der damals neuen technik des farbfilms. sie bespricht voller lob neue deutsche filme. die werbung zeigt die heile welt der zahnpflege (nivea) und der wasserabweisenden seidenstrümpfe. eine doppelseite widmet sich dem mythos des unbesiegbaren infanteristen und erwähnt nur am beginn, dass ein film im entstehen ist, der → 5. juni heißt und eine soldatische helden- und liebesgeschichte zeigt.