drei dreck | säcke

kölnische illustrierte zeitung vom 20.5.1933

diese drei nazigrößen ließen sich 1933 feiern. sie waren quasi betrunken vor glück, dass ihr meister adolf hitler an die macht kam und sie mit viel macht versorgte. murr beging 1945 mit tabletten suizid, wagner wurde 1946 in straßburg durch erschießen hingerichtet, sauckcl durch erhängen 1946 in nürnberg.

chancenlos | 1932

der jugendliche arbeiter (zeitung)

„der jugendliche arbeiter“ war eine österreichische sozialistische zeitung, die von 1902 bis zum feburar 1934 erschien. diese seite aus der ersten ausgabe von 1932 stellt die weltlage ziemlich gut dar. in spanien machte wenige jahre später der → bürgerkrieg der demokratie ein ende, und dass die sowjetunion unter stalin kein ideal sein konnte, wurde den sozialistInnen erst später klar. die darstellung der entwicklung in italien und deutschland trifft sehr gut.

lenin | gandhi

buch aus dem jahr 1928

von welchem antiquariat ich das buch habe, weiß ich nicht. es erschien mitte der 1920er jahre. dies ist die zweite auflage. lenins frau berichtet darin viel über ihre reisen, quer durch europa, oft mit pseudonym, undercover. die beiden und ihr umfeld waren sehr belesen und sprachen diverse nicht russische sprachen. lenins engster freund war trotzky. ab der oktoberrevolution (gründung der sowjetunion) wird das buch schwamming. den gandhi-teil habe ich nur angelesen.

einstein | 1941

Oberbergischer Bote vom 6. Januar 1941

albert einstein war den nazis ein dorn im auge. sie mochten ihn nicht, weil er jude und noch dazu berühmt war. sie verstanden seine relativitätstheorien nicht. die NSDAP-zeitung oberbergischer bote aus gummersbach nannte ihn einen „jüdischen astralstrolch“.

einstein wird in der NS-presse immer wieder mal erwähnt und natürlich diffamiert. zweites beispiel:

Tremonia / Ausgabe D 67 vom 30. Januar 1942

tremonia war eine katholische zeitung aus hagen, die in ihrem bericht über einen vortrag eines „professor dr. bühl“ in der volksbildungsstätte hagen eine hasstirade auf einstein loslässt:

„ein erschütternd komisches beispiel für die jüdische unfähgikeit, planvolle forschung auf gewordenen erkenntnissen zu treiben, ist albert einstein, der mit jüdischer reklame zum universalgenie gestempelt wurde, das alle rätsel gelöst hatte. seine relativitätstheorie stellte – mit echt jüdischen umsturzabsichten zur erreichung der herrschaft auf allen gebieten – mit hilfe mathematischer rabulisitik alle begriffe von zeit und raum auf den kopf.“