arthur | flehinger

arthur flehinger muss aus hitlers „mein kampf“ vorlesen

das bild aus dem → landesarchiv ludwigsburg zeigt den gymnasiallehrer arthur flehinger, wie er von SS-soldaten gezwungen wird, in seiner synagoge hitlers „mein kampf“ vorzulesen. weil er zu leise las, bekam er prügel. am abend dieses 9- novembers 1938 zündeten nazis die synagoge (hier: in baden baden) an und begannen am nächsten morgen die juden in die KZs zu deportieren. sie bekamen zwei stunden, um ihre sachen zu packen – die sie später eh haben abgeben müssen.

arthur flehinger (hier sein passfoto) kaufte sich mit einem fünfstelligen geldbetrag aus dem KZ dachau frei und emigrierte nach england.

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