half a year ago i got this Ai generated watercolour painting (i don’t remember the prompt):
today i asked Ai for a variation with „more water“. this is what i got:
yet another variation, with even more water and a higher degree of abstraction:

this painting looks like a mourning session. the original, from the mid 1800s, tells a different story: the coroner jury comes to the conclusion that margaret hawse was starved to death. that was the intention of her mistress esther hibner. instead of providing proper food for the 10 year old girl who worked almost 20 hours a day, without payment, she beat her to death. mrs. hibner was hanged in 1829. —> here is the german wikipedia article about her. below you see two more Ai attempts, and on the left the original by john fairburn.




eigentlich sein schlafzimmer, seit 1937. als konrad adenauer im sterben lag, mit 91 jahren, kamen aus diesem zimmer regelmäßig bulletins über seinen gesundheitszustand. die wurden in der tagesschau gesendet. im frühjahr 1967, als er starb, war sein wenig geschätzter ludwig erhard zurückgetreten, gefolgt von georg kiesinger als kanzler.
konrad adenauer war jurist, antifaschist und demokrat. 1932, als die NSDAP immer stärker wurde, riet er zu einer koalition aus seiner partei, dem zentrum, und den nazis.

goldjude war einer von vielen zynischen ausdrücken der nazis. ein goldjude war ein gefangener in einem konzentrationslager (wie treblinka), der getöteten gefangenen das gold nahm. dazu gehörte in erster linie, das gold im gebiss der ermordeten heraus zu brechen.
kurt franz, ehemaliger koch und später leiter des vernichtungslagers treblinka, brachte reihenweise menschen um, unter anderem auch einen „jungen goldjuden“.
was passierte mit dem gold? es kam eingeschmolzen auf ein konto von → max heiliger. den max heiliger gab es nicht. es war ein von der nazi-chefetage um heinrich himmler eingerichtetes fake-account bei der reichsbank.

Stand by me / There is not a single sound / In the air that we breathe / Hold my breath, please hold on
The glitter is off / The piano is muted / The mouse is trapped / Inside the pocket of speed
The mellow rose at the window / No trust in trust / Only vague memory of shininess / memories of forgetfullness

das bild aus dem → landesarchiv ludwigsburg zeigt den gymnasiallehrer arthur flehinger, wie er von SS-soldaten gezwungen wird, in seiner synagoge hitlers „mein kampf“ vorzulesen. weil er zu leise las, bekam er prügel. am abend dieses 9- novembers 1938 zündeten nazis die synagoge (hier: in baden baden) an und begannen am nächsten morgen die juden in die KZs zu deportieren. sie bekamen zwei stunden, um ihre sachen zu packen – die sie später eh haben abgeben müssen.
arthur flehinger (hier sein passfoto) kaufte sich mit einem fünfstelligen geldbetrag aus dem KZ dachau frei und emigrierte nach england.
