{"id":13491,"date":"2024-08-01T15:54:43","date_gmt":"2024-08-01T13:54:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/?p=13491"},"modified":"2024-08-01T15:57:10","modified_gmt":"2024-08-01T13:57:10","slug":"bbc-yearbook-1949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/bbc-yearbook-1949\/","title":{"rendered":"BBC yearbook | 1949"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"699\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949-699x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13492\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949-699x1024.jpg 699w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949-205x300.jpg 205w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949-768x1126.jpg 768w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949-1048x1536.jpg 1048w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/BBC-yearobook-1949.jpg 1117w\" sizes=\"auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>BBC Year Book 1949<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>[english below]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u2192 <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Ward,_7th_Viscount_Bangor\">edward ward<\/a> (1905-1993) war einer der bekanntesten stimmen im BBC rundfunk. sein text &#8222;Journeys with a microphone&#8220; im BBC Year Book von 1949 ist bemerkenswert. ward beschreibt seine kriegs- und nachkriegserlebnisse fast leichtherzig. vermutlich ein privileg englischer journalisten, die welt so zu begreifen. ich \u00fcbersetze mal den beginn:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-background\" style=\"background-color:#e4dfdf\">Ich sch\u00e4tze, die Jahre 1940 und 1941 waren intensiver als alles andere in meinem Leben. Es begann in Finnland, im Eis und Schnee des bittersten Winters seit Jahren. Kurzer Zwischenhalt in England. Die deutsche Invasion der Low Countries* kam, als ich gerade auf dem Weg nach Br\u00fcssel war. Dann fiel Frankreich, ich schlug mich vor den deutschen Truppen von Bordeaux aus durch, gerade noch rechtzeitig. Ein paar Monate sp\u00e4ter fuhr ich in einem Konvoi nach Gibraltar und wurde nach \u00c4gypten abkommandiert. Um das zu schaffen, musste ich um das Kap herum fahren, dann von Durban nach Kairo fliegen, wo ich Anfang 1931 eintraf. Ich war bei \u2192 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Archibald_Wavell,_1._Earl_Wavell\">Wavells<\/a> erstem Durchbruch nach Bengasi und weiter dabei; in Griechenland und auf Kreta; ich reiste durch Palestina und Syrien, hielt mich einen Monat in \u2192 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abessinienkrieg\">Abessinien<\/a> auf. Am 23. November 1941 &#8222;t\u00fcteten sie mich ein&#8220;, als Rommels Panzer praktisch die komplette 5. s\u00fcdafrikanische Brigade einkassierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-background\" style=\"background-color:#e4dfdf\">Ich war immer ein unruhiger Mensch gewesen, und die mir aufgezwungene Inaktivit\u00e4t in den dreieinhalb Jahren der Kriegsgefangenschaft in zwei Lagern (eines in Italien, eines in Deutschland) passte meiner Vorstellung vom Leben ganz und gar nicht. Ich schwor mir, dass ich in der Zukunft nicht l\u00e4nger als n\u00f6tig an einem Ort verbringen w\u00fcrde. Das scheint mir gelungen zu sein. Wenige Tage nach meiner Befreiung durch die 1. US Armee kam ich mit meinen Befreiern zur\u00fcck nach Deutschland. Ich war bei ihnen, als Leipzig fiel, und beim Treffen mit der Roten Armee an der Elbe. Am VE-Day befand ich mich im deutschen Hauptquartier in Flensburg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-background\" style=\"background-color:#e4dfdf\">Nach dem Ende des Europ\u00e4ischen Kriegs wollte ich sehen, wie es im fernen Osten weiterging. Die Atombombe verschlug mich dahin. Ich erreichte Ceylon kurz nach der Kapitulation Japans. In China war sehr viel los, also kam ich nach Hongkong, um der Feier zur japanischen Kapitulation beizuwohnen. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-background\" style=\"background-color:#e4dfdf\">Von Shanghai, einer Stadt, die komplett amerikanisch mit orientalischem Anstrich geworden war, fuhr ich nach Norden zu der wundersch\u00f6nen alten Hauptstadt Peking, die sich seit meinem Besuch vor 10 Jahren kein bisschen ver\u00e4ndert hatte \u2013 au\u00dfer dass alles teuerer geworden war. Ich reiste weiter nach Norden, \u00fcber die Gro\u00dfe Mauer Chinas in die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a>, um \u00fcber den Krieg zwischen den chinesischen Nationalisten und Kommunisten zu berichten. Einige Tage kam ich in einem chinesischen Eisenbahnzug unter, der das Hauptquartier des nationalistischen Generals Tu Li-ming war. Dann flogen wir zu den kommunistischen Hauptquartieren in der inneren Mongolai. Wir gaben dem kommunistischen General eine Mitfluggelegenheit zur\u00fcck nach Peking in unserem Flugzeug. Das f\u00fchrte zu dem peinlichen Moment, als wir auf Nationalistischem Gebiet zwischenlandeten und ein nationalistischer General zu unserem Flugzeug kam. Es ging noch einmal gut, weil die beiden zusammen zur Schule gegangen waren und sich gegenseitig in den Arm nahmen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>*Belgien, Luxemburg, Niederlande<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"897\" src=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-1024x897.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13493\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-1024x897.jpg 1024w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-300x263.jpg 300w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-768x672.jpg 768w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-1536x1345.jpg 1536w, https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/edwardWard_WWII-2048x1793.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>click to enlarge<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[english below] \u2192 edward ward (1905-1993) war einer der bekanntesten stimmen im BBC rundfunk. sein text &#8222;Journeys with a microphone&#8220; im BBC Year Book von 1949 ist bemerkenswert. ward beschreibt seine kriegs- und nachkriegserlebnisse fast leichtherzig. vermutlich ein privileg englischer journalisten, die welt so zu begreifen. ich \u00fcbersetze mal den beginn: Ich sch\u00e4tze, die Jahre [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13491","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"8ef60dfbb6c843f58ce39ce1b76f840e","server":"vg02.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/8ef60dfbb6c843f58ce39ce1b76f840e"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13491"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13495,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13491\/revisions\/13495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maxschoenherr.de\/clock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}