wacom und | chrome

es gibt kleine momente, die muss man feiern. ich bin, nicht nur wegen maus-unliebe, sondern überhaupt, seit xx jahren benutzer von grafiktabletts. sie sind präzise, vor allem bei grafikarbeiten, sie machen spaß, und sie entlasten handgelenk und sehenscheiden etc. enorm. die hand bewegt sich wegen des grundprinzips tablet & pen viel mehr als mit der rollfingermaus.

gefühlt anfang 2017 hakte zum ersten mal mein wacom bamoboo grafiktablett, und zwar nur mit dem chrome-browser von google, unter windows. chrome-fenster ließen sich nicht mehr mit dem tablet schließen, die texteingabe und klicks auf weblinks klappten mal, mal klappten sie nicht. weil ich aus bestimmten gründen mehrere browser benutze und chrome eben einer davon ist, wollte ich nicht drauf verzichten, nur weil das wacom nicht mit chrome konnte. die maus liegt schließlich immer vor mir, ich kann bei chrome ja mal wieder mausbewegungen üben.

und am schluss mit OK bestätigen

heute wurde es mir zu bunt, ich rief den wacom-support in frankfurt an, der sofort antwortete und meinte, ich sei mit dem problem absolut nicht allein. mit folgendem 10 sekunden-tipp war mein seit monaten anhängiges problem schlagartig gelöst:

1) wacom-einstellungen öffnen

2) reiter “stift” anklicken

3) im stift-menü “projektion” ancklicken

4) dort “windows freihand verwenden” deaktivieren, also den haken wegmachen.

5) mit ok bestätigen, fertig.

backups | bitte

hinten auf dem rechner die backup-platte

für einen IT-nahen menschen mag es trivial klingen, aber backups sind der grundstein eines jeden guten computerhaushalts. und wer hat heute schon keinen computerhaushalt!

ich poste das hier, weil es heute leichter denn je ist. nämlich indem man sich eine 4 TB-USB-platte kauft, die im moment um die 125 € kostet. die schließt man an den PC oder ans notebook via USB an. beim mac wird die platte dann als “time machine”-backup-medium definiert. bei windows geht das über die systemsteuerung, wo sich der punkt “sicherung” befindet.

die festplatten sind klein (deswegen habe ich auf meine mal zum größenvergleich einen stift draufgelegt) und praktisch unhörbar leise. einmal eingerichtet verüben sie ihren job ohne nachfragen. am besten nach dem ersten start die nacht lang backup schaufeln lassen, später passiert das on the fly.

wenn man später eine datei sucht, die man gelöscht hat, wird man sie über das inkrementelle backup wiederherstellen können. auch ein neuer rechner kann über diese backup eingerichtet werden, allerdings nicht vom betriebssystem her. u. u. wird man die programme des alten rechners händisch neu installieren müssen.

backups an sich sind angesichts heutiger speicherpreise keine diskussion mehr. das backup beruhigt ungemein.

touchOSC für | THRILL

ich teste gerade native instruments’ THRILL und musste einiges nachlesen, um das tolle instrument von uli baronowsky mit dem iPad steuern zu können. diese kryptische anleitung ist mehr oder weniger für mich selbst, weil man solche details leicht vergisst, die einen zuvor stunden arbeit gekostet haben.

Bildergebnis für touchosc

  • touchOSC app im appstore/playstore kaufen. knapp 6 €
  • touchOSC bridge bei hexler.net herunterladen, installieren, starten (die windows-app hat kein bedienfeld, sie muss nur laufen → icon im tray)
  • in der touchOSC app die lokale netzwerkadresse eingeben
  • dann sollte bei den connections die touchOSC bridge auftauchen.
  • dort den PC auswählen. der sollte im selben WiFi netz sein.
  • ein einfaches setup in der app wählen, z. b. “simple”
  • cubase starten.
  • in cubase bei geräte konfigurieren mit dem pluszeichen einen generischen controller zufügen:

  • dort oben die touchOSC bridge auswählen, mit okay speichern.
  • über kontakt THRILL laden.
  • die beiden rechten schieberegler auf dem iPad im simple layout von touchOSC ermöglichen dann die bewegung des cursors in THRILL in beide achsen.