rhodes | 2000 DM

das fender rhodes, das ich 1978 zusammen mit einem leslie-lautsprecher im münchner music shop gekauft habe, war damals die teuerste anschaffung meines lebens. ich ging mit 3650 DM in den laden an der münchner freiheit und lud zwei schwere große geräte in meinen fiat, um sie dann in einer winzigen einzimmerwohnung aufzubauen. meine freundin litt unter meinen nächtlichen klavierhämmerorgien. das rhodes, ein fantastisches instrument, war auch mit kopfhörer nicht stumm, sondern die tasten klapperten, und die ton-stäbe schwangen dezent mit.

mit dem rhodes war ich öfter auf der bühne, bis ich es dann 1982 verkaufte, um in einer neuen band spartanisch ein winziges casio PT20 keyboard (nachfolger des trio-casios VL1) zu spielen, das über einen roland jazz-chorus-verstärker einen fetten sound produzierte.

seit langem spiele ich das fender rhodes wieder, nämlich digital, mit midi-keyboard und DAW.