SPD sackt ab | nicht schlimm

einem land gehört das verschrieben, was es bestellt. ich kenne die an geistiger armseligkeit leidenden amerikanischen südstaaten, mir ist die gemengelage im osten deutschlands ein begriff, ich habe lange genug in bayern gelebt und FJS bekämpft, und ich weiß schon, warum ich mich im westen der republik einigermaßen wohl fühle.

sonntagsfrage im deutschlandtrend

nach der heutigen sonntags(um)frage hat die AFD die SPD überholt. das ist nicht weiter schlimm, weil sich die SPD seit einigen jahren langsam selbst auflöst. die sonntagsfrage ist nur ein weiteres statistisches körnchen in der rechnung. die CSU löst sich auch auf, die letzten jahre sehr langsam, jetzt auf hochtouren. nach der bayernwahl im oktober wird das schön deutlich werden. das hängt nicht am machtbesessenen trampeltier seehofer und auch nicht am selbstverliebten frankenpseudoschönling söder, sondern daran, dass selbst bayern langsam zu sinnen kommt, dass es eine außenwelt gibt.

in der mainstream-politik funktioniert eines nicht, vielmehr führt es immer zur eigenen schwächung: wenn sich eine partei zu sehr einer anderen anbiedert. die SPD seit über 10 jahren an die CDU, die CSU seit dem letzten bundestagswahlschock an die AFD. zum anbiedern in der politik gehört natürlich dazu, dass man behauptet, sich genau dieser partei nicht anzubiedern.

CDU und AFD können bisschen lachen, aber nicht dauerhaft. dies ist die letzte amtsperiode von angela merkel, danach werden die karten nicht nur neu gemischt, sondern es wird alles völlig anders aussehen. kann sein, dass die CDU dann hinter den grünen liegt, die AFD sich von ihren superarschlöchern trennt und symmetrisch mit den linken von zwei seiten in die mitte stößt.

und wenn sich hier im westen manche die mauser zurück wünschen, gemach: deutschland löst sich langsam in der EU auf. wozu dann in einem marginalen teil mauern bauen? orban hat schon dieses lachhafte zaunding gegen böse dunkelhäutige, die ungarns genbestand aufgebessert hätten, was auf satellitenbildern zu sehen ist, aber ein vogelschiss (herr gauland) im vergleich zur chinesischen mauer, die der mann im mond mit bloßen augen erkennt.

und ihr südstatten, ihr bible belt der USA: ihr habt jetzt euren trump, also wundert euch nicht. ein so dumpfes, rassistisches, frauenverachtendes terrain wählt natürlich den dümpfsten, rassistischsten, frauenverachtenden und ist mit seinem pussy grabbing und herumlügen völlig d’accord. macht man ja selbst nicht anders. schon mal als frau allein in defuniak springs in die kneipe gegangen? abzuraten. 2018.

verbrechens | leugner

von hab nichts davon gewusst-typen wimmelte es noch jahrzehnte nach dem holocaust. ganz besonders übel ist der fall → kurt franz. er kam jetzt wieder zutage, weil → claude lanzmann gestorben ist, in dessen film → shoa eben dieser kurt franz zu beginn bis in kleinste details die vernichtung neu angekommener juden im → KZ treblinka schilderte. bei treblinka ist “KZ” fast falsch, denn die tötung funktionierte da ohne große unterbringung der häftlinge. kurt franz sagt in shoa, dass die frauen bisschen länger “brauchten”, bis sie sich entkleidet und die haare haben abschneiden lassen, bis zu eineinhalb stunden. dann gingen sie in einen gekrümmten, mit zweigen schön dekorierten gang – direkt in die gaskammer.

treblinka: 1) ankunft, 2) entkleidung, 3) vergasung. meist unter 1 stunde.

kurt franz wurde wegen seiner leitenden funktionen und seiner extremen brutalität zu lebenslänglich verurteilt, bekam aber relativ früh freigang. er war durchaus aukunftsfreudig. während der lanzmann alles emotionslos erzählte, gab er im späteren WDR-interview den falsch verstandenen: er hätte mit dem holocaust nichts zu tun gehabt und es von anfang an abgelehnt, juden zu töten – denn er habe in ratingen auch einen sehr netten jüdischen freund gehabt. auch den tötungsvorgang selbst wollte er nicht gesehen haben, allerdings die hinten aufgetürmten leichen, die dann auf einem rost in den ofen kamen. dafür sei ein anderer zuständig gewesen. ein witz, denn kurt franz war erst lagerkoch, später lagerkommandant, und das lager war so übersichtlich, die gaskammern mussten so regelmäßig nachbestückt und mit gift versorgt werden… wennn ich heute höre, dass der vorsitzende einer im bundestag sitzenden fraktion die judenvernichtungszeit als → “vogelschiss” in der deutschen geschichte bezeichnet, kann ich nur kotzen.

hier → die lange WDR-doku aus den 1990er jahren (sowas wäre heute nicht mehr im WDR möglich; zu lang, zu wenig regionales, zu “schwer verdaulich”, zu weit weg vom “zuschauer”). franz tritt sonnigen gemüts bei 2 stunden 21 minuten auf. und weil er so mit seinen „freundschaften“ mit juden in ratingen prahlt, auch dazu ein link: http://www.stadt-ratingen.de/…/e-books/KurtFranzQuecke70.pdf

heute sendete der deutschlandfunk → die rede von feridan zaimoglu anlässlich des klagenfurter literaturpreises. er spricht nicht vom holocaust, aber voller wut und ekel von allen menschen ohne gewissen.

chinese foreign | affairs

chinese original (foreign affairs, )

automatische übersetzung:

【Autor auf Chinesisch】 Zhang Yuhuan ;

【Institution】Institut für Weltwirtschaft und Entwicklung, China Institute of International Studies ;

[Abstract in der chinesischen] Trump Regierung mehr als ein Jahr im Amt, US – Außenpolitik eine wichtige wirtschaftliche Verschiebung unter der Leitung von „Fair – Trade“ -Konzept hat, unterstreicht das Streben nach absoluter Gerechtigkeit, absoluter und relativen Gewinne von Peer der US Fair Trade Die Natur des Protektionismus. Insbesondere die Außenhandelspolitik Trump zeigt die wirtschaftliche Sicherheit der Regierung wird auf die Höhe der nationalen Sicherheit steigen, Handels Durchsetzung zu stärken fairen Handel zu halten, neu zu verhandeln FTA günstigen Bedingungen, Veränderungen in den Eigenschaften des multilateralen Handelssystems suchen. In diesem Zusammenhang Trump die Regierung Handels- und Wirtschaftspolitik anzupassen, die Umsetzung der Handelsheilmittel, unterdrückt chinesische Modernisierung der Industrie, protektionistische Maßnahmen zu behindern chinesische Unternehmen zu investieren und so weiter, die chinesisch-amerikanische Wirtschafts- und Handelsbeziehungen haben viele Drehungen und Wendungen und Höhen und Tiefen erlebt, „Handelskrieg“ Das Risiko steigt weiter an. Begleitet von den beiden Ländern auf dem Handelsbegriff der Dislokation, Versetzung und kognitiver Anforderungen voneinander Luxation der bilateralen Beziehungen, die chinesisch-amerikanisches Wirtschafts- und Handel Spiel stellt Upgrade – Situation, und die chinesisch-amerikanische „Handelskrieg“ fortgesetzt werden konnte. In dieser Hinsicht muss China immer noch rationale Urteile fällen, Unterschiede kontrollieren und die gesunde und stetige Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen fördern. 

infosec | öffentlich-rechtlich

recherche vor ort – das ist das eigentlich das übliche für ein seriöses medium wie einen öffentlich-rechtlichen rundfunksender. früher flog ich für halbstundenfeatures zur siggraph-konferenz nach los angeles, immer mit billigflügen und übernachtungen in motels, aber eben vor ort. heute ist das selten geworden, weil viele sender und redaktionen a) an der falschen stelle (eben an der vor ort recherche) sparen und/oder b) nur noch lokalinteresse bedienen, weil „der hörer“ das „am liebsten“ hört.

diesen zweitägigen kurztrip mit billigflieger und billighotel finanzierte mir die redaktion forschung aktuell im deutschlandfunk. ich berichte dafür zweimal im programm. im SWR und WDR geht das nur noch für große sendungen, beim BR schon lange nicht mehr, und vom rest schweigen wir lieber. stattdessen läuft in diesen programmen (aber eben nicht im DLF, der auch kräftig einspart) immer mehr von der ware, die am billigsten ist: musik. das wiederum setzt die moderatoren in zweifacher weise unter stress: sie müssen a) peinliche brückenmoderationen schreiben („und nach der übernächsten musik hören Sie dann endlich unseren bericht über…“) und b) selbst immer mehr interviews machen, ohne dass sich dafür ihr tageshonorar erhöht.

arbeitsverdichtung ohne aufpreis, hörte ich auf der infosec in london immer wieder, ist in der IT-sicherheitsbranche ein no go. die angestellten fordern hohes gehalt, großzügige arbeitsbedingungen, reichlich urlaub und: eine perspektive. mir ist kein freier rundfunkautor oder -moderator, dem/der in den letzten jahren eine verlockende perspektive von ihren funkhäusern aufgemacht wurde.

damit kickt sich der öffentlich-rechtliche rundfunk sein standbein weg. er wurde laut rundfunkstaatsvertrag dafür gegründet, inhalt zu präsentieren (das hieß früher „belehrung“), und nur sekundär zu unterhalten. ARD sportfernsehen, krimis und schmonzetten, und die rundfunkwellen WDR 1(live), 2 und 4 sind reine unterhaltungskanäle.

siehe auch dieses posting.

علي شلا ا لقیسي

das ist herr علي شلال القیسي (ali al-qaisi) heute, ein zutiefst trauriger mann, vor 15 jahren so traumatisiert, dass er sich noch heute nicht traut, sich in die eigene badewanne zu legen.

ali shallal al-qaisi heute. foto aus → diesem filmclip von middle east eye

die amerikaner haben → al-quaisi nach ihrer invasion des irak 2003 festgenommen und in ihr berüchtigtes → gefängnis  abu ghuraib gebracht. der heute 55 jährige geht am stock. in dem kurzen filmclip erzählt er von der folter. und ja, er ist der “man under the hood”, mit elektrokabeln an den händen und am penis.

ali al-qaisi, gefoltert von amerikanischen soldaten 2003

weltkarte des al-idrisi | 1154 n. Ch.

london exakt in der bildmitte, köln oben links

die amerikanische nationalbibliothek in washington DC, also die library of congress, hat eine schier unermessliche zahl an hochauflösend digitalisierten landkarten. ich stieß heute auf diese aus dem jahr 1154 nach christus, angefertigt von dem weltreisenden → Abu Abd Allah Muhammad ibn Muhammad ibn Abd Allah ibn Idris al-Idrisi. sie zeigt die weltkarte, damals noch stark europa-zentriert. wenn man sie öffnet, nämlich → hier, erkennt man nichts. das liegt daran, dass al-idrisi, übrigens von sizilien aus denkend, den norden nach unten legt. so auch in dem detailausschnitt oben, wo london rechts von köln liegt. ich drehe mal die karte um 180°, sodass zwar die beschriftung auf dem kopf steht, wir aber zumindest in ansätzen gibraltar, italien, kreta und ein riesiges sizilien erkennen.

um 180° gedrehte weltkarte

„russenschwein“ im | allgäu

ich musste dieser tage an ein interview mit helene hofmann zurückdenken, das ich 2013 in steinbach (manitoba, kanada) aufnahm.

helene hofmann, 2013

frau hofmann beschreibt ihren weg von russland über deutschland nach kanada. in russland wurde sie als „deutsche“ beschimpft, im allgäu nannten mitschüler ihre tochter „russenschwein“. erst in kanada, in der mennonitischen gemeinde steinbach, respektierte man sie und ihre familie als die, die sie sind. hoch erwünschte personen.

royden loewen, 2013

im rahmen meiner sendung, die primär von gelungener kanadischer immigrationspolitik handelte, traf ich u. a. royden loewen, geschichtsprofessor an der universität von winnipeg. und ich sprach mit dem weit und breit erfolgreichsten immobilienhändler in steinbach, viktor schaefer. alle drei interviews sind auf meiner (nicht mehr technisch auf dem aktuellen stand) webseite ungeschnitten nachzuhören. das feature lief im deuschlandfunk und wurde vom BR coproduziert. übrigens schon damals, als im DLF das sparen noch nicht so hoch auf der agenda stand, krass unterfinanziert. ich bekam für die reise 300 € zuschuss vom sender. sie kostete natürlich ein vielfaches davon. flug, mietwagen, übernachtungen… wäre ich auf diesen deal nicht eingegangen, hätte die sendung eben nicht stattgefunden.

mein inzwischen verstorbener redakteur hermann theißen setzte mir wider meinen willen einen regisseur vor. so klang das endprodukt verhältnismäßig brav, aber akzeptabel. hier also die webseite, die ich damals dafür anfertigte:

queen in ausgabe | 4

vier ausgaben hat es gedauert, bis erstmals in der londoner times das wort “queen” vorkam – wenn auch nur in form ihres palasts. es gab damals den king → george III und seine frau, die queen, die zeitweise im buckinham palast lebte, → sophie charlotte von meklenburg. die beiden wurden quasi verheiratet, ohne sich zu kennen. die ehe aber funktionierte offenbar gut. die beiden waren sogar im heutigen sinn modern, weil sie ihre kinder selbst erzogen und weniger im prunk als vielmehr zurückgezogen im südwest-londoner park kew gardens lebten. beide wikipedia-artikel sind lesenswert.

hier die seite 2 der times vom mittwoch, den 5. januar 1785:

 

putin, by oliver | stone

https://archive.org/details/PutinInterviewsII#The Putin Interviews

oliver stone’sinterviews mit dem russischen präsidenten vladimir putin dürften von mehr oder weniger allen feuilletons rezensiert und verrissen worden sein. hab nichts davon gelesen. verrissen, weil stone eine nähe zu putin aufbaut, die kritische stimmung nicht aufkommen lässt. stone liest seine fragen chronologisch vom handzettel ab und bleibt immer freundlich; putin reagiert auch auf “kritischere” anmerkungen mit geschulter staatsmännischer präzision. und damit sind wir beim kern der sache:

egal, was man von der (un)ausgewogenheit halten mag, dieser vierteiler ist ein juwel. putin kommt in stones nähe als jemand herüber, der ganz klar sagt, dass etwa gorbatschows perestroika auf handschlag statt auf verträgen beruhte, zumindest was die zukunft der NATO angeht. er wirkt klug, fast weise. auf die frage, was er vom alkoholproblem seines vorgängers boris jelzin hielt, antwortet putin so: über seine beziehung zu dem elder statesman könne man einiges sagen, aber er werde das nicht tun.

die NATO, so putin, habe sich hemmungslos ausgebreitet. wenn man stones dazu eingeblendete grafiken und landkarten sieht, wird die enorme dimension dieser militärischen expansion sehr deutlich. die annexion der krim wirkt dagegen wie ein winziges ereignis. stone spielt einen clip ab, in dem putin  auf dem sicherheitsgipfel in münchen sprach und auf fast poetische weise ein vor arroganz kaum mehr lauffähiges, letztendes dem untergang geweihtes land anspricht. erst am schluss dieser bildreichen ausführungen sagt er, dass er damit die USA meint. im publikum sitzen angela merkel, ungerüht, und ein naserümpfender → john mcCain.

oliver stone bringt – und das trägt zur direktheit der interviews bei – laufend seine eigene einstellung ins gespräch, etwa wenn er ausführlich den ehemaligen US-präsidenten ronald reagan schildert, der angeblich ein meister war, dinge zu deligieren; ob putin das auch könne? putin neigt in den interviews dazu, die fragen stones zu präzisieren und tut das auch hier. er, putin, deligiere nur an leute, denen er tuef vertraue.

bereits im ersten teil der dokumentation spielt das verhältnis zu den USA eine zentrale rolle. putin sagt ganz klar, was gern vergessen wird, dass die amerikaner den sowjets in afghanistan in den rücken fielen, indem sie die vorher praktisch nicht existenten taliban finanzierten, und er sagt, die CIA hätten in tschetschenien freischärler gegen die russen mit logistik unterstützt, ohne dass der damalige präsident g. w. bush davon wusste. wie, somputin, könne russland solch einer nation nich trauen. am rande erwähnt er die am bruttosozialprodukt gemessen solide russische wirtschaft, während die USA tiefst in der schuld ausläbdischen kapitals stünden. den rüstungshaushalt der USA sei faktor 10 größer als der russlands. ich denke, mit diesen beiden zahlenspielen trifft putin manchen kern.

es dürfte auch in zukunft keine dokumentation geben, die ihm so nahe rückt wie die von oliver stone. dass sich die beiden männer gut verstehen und sich keiner blamiert, ist kein manko. → hier der erste teil.

im → zweiten teil wiederholt sich einiges, und putin wird sportlich. das, was west-medien gern als lächerliche angeberei darstellen, putin beim eishockey, putin beim judo, putin auf dem pferd, kommt hier ganz normal herüber, ungekünstelt. er macht judo jeden tag seit er 13 ist.

linkskritik an US | vietnamkrieg

die library of congress beherbergt unzählige zeitungsausschnitte, die die CIA gesammelt hat. in → diesem dokument haben CIA-mitarbeiter im juli 1966, zur hoch-zeit des vietnam-kriegs, zwei ausschnitte aus der US- und der deutschen presse nebeneinandergeklebt. sie handeln beide von kriegsverbrechen, der amerikanische vor allem von kriegsverbrechen der vietkongs gegen amerikanische kriegsgefangene, der deutsche in klar anti-amerikanischer diktion vom kriegverbrechen vietnam-krieg. welche deutsche zeitung das abdruckte (es liest sich wie DDR-presse, ist es aber vermutlich nicht), ist nicht bekannt.

in den zwei ausschnitten aus diesem dokument ist folgendes zu lesen. links wird als pervers und gegen jegliche menschenrechte verstoßend dargestellt, dass die vietkongs amerikanische kriegsgefangene nicht kriegsgefangene, sondern piraten nennen, sie zur schau stellen, ihnen komische klamotten überziehen und sie foltern. der irrsinn der politik weist hier direkt auf das gefangenenlager guantanamo 40 jahre später: hier wurden vermeintliche krieger in namenlose staatenlose terroristen eingestuft und ohne gerichtsprozess endlos festgehalten, gedemütigt, gefoltert.

im rechten, dem deutschen textteil, ist zu lesen, wie die bundesregierung mit den amerikanern zusammenarbeiten, um deutsche männer zu US-kampfpiloten auszubilden. einer davon, der auch in dem artikel erwähnt wird, war → dieter dengler (aus dem schwarzwald) war ein in laos und vietnam berüchtigter kampfpilot, der abgeschossen, gefoltert wurde und dem dann die flucht gelang.

am waidmarkt wird | geschürft

2009 ließ der KvB?/Bilfinger?-pfusch das historische archiv der stadt köln einstürzen. seit sommer 2017 ließ der neue eigentümer des nachbargebäudes das gebäude abreißen. beim versuch, das fundament zu begradigen (und vielleicht eine tiefgarage anzulegen), fielen den baggerführern offenbar gemäuer auf, die ihnen nicht ganz geheuer waren. seit heute haben archeologen übernommen.

fotos: ms/dpa