chinese foreign | affairs

chinese original (foreign affairs, )

automatische übersetzung:

【Autor auf Chinesisch】 Zhang Yuhuan ;

【Institution】Institut für Weltwirtschaft und Entwicklung, China Institute of International Studies ;

[Abstract in der chinesischen] Trump Regierung mehr als ein Jahr im Amt, US – Außenpolitik eine wichtige wirtschaftliche Verschiebung unter der Leitung von „Fair – Trade“ -Konzept hat, unterstreicht das Streben nach absoluter Gerechtigkeit, absoluter und relativen Gewinne von Peer der US Fair Trade Die Natur des Protektionismus. Insbesondere die Außenhandelspolitik Trump zeigt die wirtschaftliche Sicherheit der Regierung wird auf die Höhe der nationalen Sicherheit steigen, Handels Durchsetzung zu stärken fairen Handel zu halten, neu zu verhandeln FTA günstigen Bedingungen, Veränderungen in den Eigenschaften des multilateralen Handelssystems suchen. In diesem Zusammenhang Trump die Regierung Handels- und Wirtschaftspolitik anzupassen, die Umsetzung der Handelsheilmittel, unterdrückt chinesische Modernisierung der Industrie, protektionistische Maßnahmen zu behindern chinesische Unternehmen zu investieren und so weiter, die chinesisch-amerikanische Wirtschafts- und Handelsbeziehungen haben viele Drehungen und Wendungen und Höhen und Tiefen erlebt, „Handelskrieg“ Das Risiko steigt weiter an. Begleitet von den beiden Ländern auf dem Handelsbegriff der Dislokation, Versetzung und kognitiver Anforderungen voneinander Luxation der bilateralen Beziehungen, die chinesisch-amerikanisches Wirtschafts- und Handel Spiel stellt Upgrade – Situation, und die chinesisch-amerikanische „Handelskrieg“ fortgesetzt werden konnte. In dieser Hinsicht muss China immer noch rationale Urteile fällen, Unterschiede kontrollieren und die gesunde und stetige Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen fördern. 

infosec | öffentlich-rechtlich

recherche vor ort – das ist das eigentlich das übliche für ein seriöses medium wie einen öffentlich-rechtlichen rundfunksender. früher flog ich für halbstundenfeatures zur siggraph-konferenz nach los angeles, immer mit billigflügen und übernachtungen in motels, aber eben vor ort. heute ist das selten geworden, weil viele sender und redaktionen a) an der falschen stelle (eben an der vor ort recherche) sparen und/oder b) nur noch lokalinteresse bedienen, weil „der hörer“ das „am liebsten“ hört.

diesen zweitägigen kurztrip mit billigflieger und billighotel finanzierte mir die redaktion forschung aktuell im deutschlandfunk. ich berichte dafür zweimal im programm. im SWR und WDR geht das nur noch für große sendungen, beim BR schon lange nicht mehr, und vom rest schweigen wir lieber. stattdessen läuft in diesen programmen (aber eben nicht im DLF, der auch kräftig einspart) immer mehr von der ware, die am billigsten ist: musik. das wiederum setzt die moderatoren in zweifacher weise unter stress: sie müssen a) peinliche brückenmoderationen schreiben („und nach der übernächsten musik hören Sie dann endlich unseren bericht über…“) und b) selbst immer mehr interviews machen, ohne dass sich dafür ihr tageshonorar erhöht.

arbeitsverdichtung ohne aufpreis, hörte ich auf der infosec in london immer wieder, ist in der IT-sicherheitsbranche ein no go. die angestellten fordern hohes gehalt, großzügige arbeitsbedingungen, reichlich urlaub und: eine perspektive. mir ist kein freier rundfunkautor oder -moderator, dem/der in den letzten jahren eine verlockende perspektive von ihren funkhäusern aufgemacht wurde.

damit kickt sich der öffentlich-rechtliche rundfunk sein standbein weg. er wurde laut rundfunkstaatsvertrag dafür gegründet, inhalt zu präsentieren (das hieß früher „belehrung“), und nur sekundär zu unterhalten. ARD sportfernsehen, krimis und schmonzetten, und die rundfunkwellen WDR 1(live), 2 und 4 sind reine unterhaltungskanäle.

siehe auch dieses posting.

علي شلا ا لقیسي

das ist herr علي شلال القیسي (ali al-qaisi) heute, ein zutiefst trauriger mann, vor 15 jahren so traumatisiert, dass er sich noch heute nicht traut, sich in die eigene badewanne zu legen.

ali shallal al-qaisi heute. foto aus → diesem filmclip von middle east eye

die amerikaner haben → al-quaisi nach ihrer invasion des irak 2003 festgenommen und in ihr berüchtigtes → gefängnis  abu ghuraib gebracht. der heute 55 jährige geht am stock. in dem kurzen filmclip erzählt er von der folter. und ja, er ist der “man under the hood”, mit elektrokabeln an den händen und am penis.

ali al-qaisi, gefoltert von amerikanischen soldaten 2003

weltkarte des al-idrisi | 1154 n. Ch.

london exakt in der bildmitte, köln oben links

die amerikanische nationalbibliothek in washington DC, also die library of congress, hat eine schier unermessliche zahl an hochauflösend digitalisierten landkarten. ich stieß heute auf diese aus dem jahr 1154 nach christus, angefertigt von dem weltreisenden → Abu Abd Allah Muhammad ibn Muhammad ibn Abd Allah ibn Idris al-Idrisi. sie zeigt die weltkarte, damals noch stark europa-zentriert. wenn man sie öffnet, nämlich → hier, erkennt man nichts. das liegt daran, dass al-idrisi, übrigens von sizilien aus denkend, den norden nach unten legt. so auch in dem detailausschnitt oben, wo london rechts von köln liegt. ich drehe mal die karte um 180°, sodass zwar die beschriftung auf dem kopf steht, wir aber zumindest in ansätzen gibraltar, italien, kreta und ein riesiges sizilien erkennen.

um 180° gedrehte weltkarte

„russenschwein“ im | allgäu

ich musste dieser tage an ein interview mit helene hofmann zurückdenken, das ich 2013 in steinbach (manitoba, kanada) aufnahm.

helene hofmann, 2013

frau hofmann beschreibt ihren weg von russland über deutschland nach kanada. in russland wurde sie als „deutsche“ beschimpft, im allgäu nannten mitschüler ihre tochter „russenschwein“. erst in kanada, in der mennonitischen gemeinde steinbach, respektierte man sie und ihre familie als die, die sie sind. hoch erwünschte personen.

royden loewen, 2013

im rahmen meiner sendung, die primär von gelungener kanadischer immigrationspolitik handelte, traf ich u. a. royden loewen, geschichtsprofessor an der universität von winnipeg. und ich sprach mit dem weit und breit erfolgreichsten immobilienhändler in steinbach, viktor schaefer. alle drei interviews sind auf meiner (nicht mehr technisch auf dem aktuellen stand) webseite ungeschnitten nachzuhören. das feature lief im deuschlandfunk und wurde vom BR coproduziert. übrigens schon damals, als im DLF das sparen noch nicht so hoch auf der agenda stand, krass unterfinanziert. ich bekam für die reise 300 € zuschuss vom sender. sie kostete natürlich ein vielfaches davon. flug, mietwagen, übernachtungen… wäre ich auf diesen deal nicht eingegangen, hätte die sendung eben nicht stattgefunden.

mein inzwischen verstorbener redakteur hermann theißen setzte mir wider meinen willen einen regisseur vor. so klang das endprodukt verhältnismäßig brav, aber akzeptabel. hier also die webseite, die ich damals dafür anfertigte:

queen in ausgabe | 4

vier ausgaben hat es gedauert, bis erstmals in der londoner times das wort “queen” vorkam – wenn auch nur in form ihres palasts. es gab damals den king → george III und seine frau, die queen, die zeitweise im buckinham palast lebte, → sophie charlotte von meklenburg. die beiden wurden quasi verheiratet, ohne sich zu kennen. die ehe aber funktionierte offenbar gut. die beiden waren sogar im heutigen sinn modern, weil sie ihre kinder selbst erzogen und weniger im prunk als vielmehr zurückgezogen im südwest-londoner park kew gardens lebten. beide wikipedia-artikel sind lesenswert.

hier die seite 2 der times vom mittwoch, den 5. januar 1785:

 

putin, by oliver | stone

https://archive.org/details/PutinInterviewsII#The Putin Interviews

oliver stone’sinterviews mit dem russischen präsidenten vladimir putin dürften von mehr oder weniger allen feuilletons rezensiert und verrissen worden sein. hab nichts davon gelesen. verrissen, weil stone eine nähe zu putin aufbaut, die kritische stimmung nicht aufkommen lässt. stone liest seine fragen chronologisch vom handzettel ab und bleibt immer freundlich; putin reagiert auch auf “kritischere” anmerkungen mit geschulter staatsmännischer präzision. und damit sind wir beim kern der sache:

egal, was man von der (un)ausgewogenheit halten mag, dieser vierteiler ist ein juwel. putin kommt in stones nähe als jemand herüber, der ganz klar sagt, dass etwa gorbatschows perestroika auf handschlag statt auf verträgen beruhte, zumindest was die zukunft der NATO angeht. er wirkt klug, fast weise. auf die frage, was er vom alkoholproblem seines vorgängers boris jelzin hielt, antwortet putin so: über seine beziehung zu dem elder statesman könne man einiges sagen, aber er werde das nicht tun.

die NATO, so putin, habe sich hemmungslos ausgebreitet. wenn man stones dazu eingeblendete grafiken und landkarten sieht, wird die enorme dimension dieser militärischen expansion sehr deutlich. die annexion der krim wirkt dagegen wie ein winziges ereignis. stone spielt einen clip ab, in dem putin  auf dem sicherheitsgipfel in münchen sprach und auf fast poetische weise ein vor arroganz kaum mehr lauffähiges, letztendes dem untergang geweihtes land anspricht. erst am schluss dieser bildreichen ausführungen sagt er, dass er damit die USA meint. im publikum sitzen angela merkel, ungerüht, und ein naserümpfender → john mcCain.

oliver stone bringt – und das trägt zur direktheit der interviews bei – laufend seine eigene einstellung ins gespräch, etwa wenn er ausführlich den ehemaligen US-präsidenten ronald reagan schildert, der angeblich ein meister war, dinge zu deligieren; ob putin das auch könne? putin neigt in den interviews dazu, die fragen stones zu präzisieren und tut das auch hier. er, putin, deligiere nur an leute, denen er tuef vertraue.

bereits im ersten teil der dokumentation spielt das verhältnis zu den USA eine zentrale rolle. putin sagt ganz klar, was gern vergessen wird, dass die amerikaner den sowjets in afghanistan in den rücken fielen, indem sie die vorher praktisch nicht existenten taliban finanzierten, und er sagt, die CIA hätten in tschetschenien freischärler gegen die russen mit logistik unterstützt, ohne dass der damalige präsident g. w. bush davon wusste. wie, somputin, könne russland solch einer nation nich trauen. am rande erwähnt er die am bruttosozialprodukt gemessen solide russische wirtschaft, während die USA tiefst in der schuld ausläbdischen kapitals stünden. den rüstungshaushalt der USA sei faktor 10 größer als der russlands. ich denke, mit diesen beiden zahlenspielen trifft putin manchen kern.

es dürfte auch in zukunft keine dokumentation geben, die ihm so nahe rückt wie die von oliver stone. dass sich die beiden männer gut verstehen und sich keiner blamiert, ist kein manko. → hier der erste teil.

im → zweiten teil wiederholt sich einiges, und putin wird sportlich. das, was west-medien gern als lächerliche angeberei darstellen, putin beim eishockey, putin beim judo, putin auf dem pferd, kommt hier ganz normal herüber, ungekünstelt. er macht judo jeden tag seit er 13 ist.

linkskritik an US | vietnamkrieg

die library of congress beherbergt unzählige zeitungsausschnitte, die die CIA gesammelt hat. in → diesem dokument haben CIA-mitarbeiter im juli 1966, zur hoch-zeit des vietnam-kriegs, zwei ausschnitte aus der US- und der deutschen presse nebeneinandergeklebt. sie handeln beide von kriegsverbrechen, der amerikanische vor allem von kriegsverbrechen der vietkongs gegen amerikanische kriegsgefangene, der deutsche in klar anti-amerikanischer diktion vom kriegverbrechen vietnam-krieg. welche deutsche zeitung das abdruckte (es liest sich wie DDR-presse, ist es aber vermutlich nicht), ist nicht bekannt.

in den zwei ausschnitten aus diesem dokument ist folgendes zu lesen. links wird als pervers und gegen jegliche menschenrechte verstoßend dargestellt, dass die vietkongs amerikanische kriegsgefangene nicht kriegsgefangene, sondern piraten nennen, sie zur schau stellen, ihnen komische klamotten überziehen und sie foltern. der irrsinn der politik weist hier direkt auf das gefangenenlager guantanamo 40 jahre später: hier wurden vermeintliche krieger in namenlose staatenlose terroristen eingestuft und ohne gerichtsprozess endlos festgehalten, gedemütigt, gefoltert.

im rechten, dem deutschen textteil, ist zu lesen, wie die bundesregierung mit den amerikanern zusammenarbeiten, um deutsche männer zu US-kampfpiloten auszubilden. einer davon, der auch in dem artikel erwähnt wird, war → dieter dengler (aus dem schwarzwald) war ein in laos und vietnam berüchtigter kampfpilot, der abgeschossen, gefoltert wurde und dem dann die flucht gelang.

am waidmarkt wird | geschürft

2009 ließ der KvB?/Bilfinger?-pfusch das historische archiv der stadt köln einstürzen. seit sommer 2017 ließ der neue eigentümer des nachbargebäudes das gebäude abreißen. beim versuch, das fundament zu begradigen (und vielleicht eine tiefgarage anzulegen), fielen den baggerführern offenbar gemäuer auf, die ihnen nicht ganz geheuer waren. seit heute haben archeologen übernommen.

fotos: ms/dpa

stern und | trump


donald trump bei howard stern 1997

1987 war ich zum ersten mal in new york city und drehte an der damals noch analogen radioskala. zwei sender fielen mir auf, WFMU mit seinem damals schon radikalen musikprogramm (fast) rund um die uhr; und W-KROCK, da die frühmorgensendung mit howard stern. stern war ein meister des live-mediums, spontan und witzig. sein markenzeichen: zoten, intime fragen, macho-kommentare, und stets mit der FCC-regulierung im kopf, nach der bestimmte worte wie fuck nicht über den sender gehen durften. stern ließ sich stundenlang über penisse und penetrationsmethoden aus, vermied aber professionell die inkriminierten f-words. mich reizte an stern die frage, ob er das schauspielerte oder ob er wirklich so ein arschloch war, das frauen heruntermachte und bei jeder vernünftigen äußerung der studiogäste eine zote losließ. weil stern keine interviews gab (ich hatte mehrfach bei KROCK angefragt), nahm ich die veröffentlichung seines 1993 erschienen buchs “private parts” zum anlass für eine 90-minuten-sendung im zündfunk (BR).

howard stern ist gut bekannt mit donald trump, und oben ist das video zu sehen, als trump live auf die bühne einer öffentlichen veranstaltung von KROCK kam. er war damals frisch geschieden und neu liiert, seine zweite ehe. howard stern zitiert am schluss des gesprächs etwas, was trump ihm privat im zusammenhang mit der scheidung zuvor gesagt hatte, und trump dementiert nicht: Vagina is expensive.

vermutlich war trump öfter gast bei stern. hier sein auftritt im studio acht jahre später. er hatte gerade in seine dritte ehe angetreten, mit → melania. howard stern entwickelt im gespräch die vorstellung, melania wäre in einen autounfall geraten, ihr einer arm gelähmt, die eine gesichtshälfte entstellt – ob donald die verletzungen am arm und im gesicht nicht abtörnen würden? trump betont seine loyalität und fragt stern, wie ihm melanias brüste vorkämen? völlig okay, sagt stern. dann ist ja alles gut, darauf kommt es an, erwidert trump. alle lachen.

 


trump bei stern 2005

saudis vor | gericht

erst kam 9/11. dann ließen rumsfeld & co. bestimmten gefangenen die seele aus den leibern foltern, damit sie gestehen, der irak war dran schuld. taten sie nicht. der 9/11 report enthielt dann ein komplett geschwärztes kapitel, das nahelegt, das saudische königreich steckte dahinter. passte der bush-administration gar nicht. die wollte waffen an die saudis verkaufen und den irak angreifen. klappte beides.

inzwischen klagen einige tausend amerikaner gegen mehrere menschen des saudischen königshauses.

donald trump traf sich auf seiner jungfernreise dahin mit dem scheidenden könig, der dement ist und dem trump in seiner alleswissenden genügsamkeit extreme weisheit und großen weitblick antwitterte.

trump schloss einen waffenexportdeal mit den saudis ab, den er im inland als jobmaschine verkaufte; soweit reicht sein hirnschmalz.

den saudis ist der sich nun anbahnende prozess vor einem ordentlichen amerikanischen gericht hochnotpeinlich, weshalb sie ein duztend firmen beauftragt haben, das mit lobbyarbeit um jeden preis zu verhindern.

nachzulesen in andrew cockburns artikel im harper’s magazine, und cockburn im interview bei democracy now.

wikicon | leipzig

persönliche mitschrift von zwei vorträgen

 

dieser quasi-live-bericht im → deutschlandfunk handelt (im gespräch mit meinem kollegen manfred kloiber) von der arbeit des wikipedia-schiedsgerichts (aufarbeitung des falls “magister”), vom autorenschwund, der diskussionskultur auf der konferenz, problemen und freuden mit wikidata, den stolpersteinlisten, frauenthemen und einigem mehr. was aus zeitgründen nicht mehr zur sprache kam, war die 360°-fotografie: es steht hoch auf der agenda der wikipedia-programmierer, die rundumfotografie einzubinden.

diese initiative bezieht sich auf fehlende biografische artikel über frauen in der wikipedia.