trump | 1986

financial times, nov 19, 1985

in those days he was mad at many people who did not give him permission (and money) to build the highest tower in manhattan. “bad people”. his third attempt, the financial times wrote back in 1985.

trump then tried something smaller, bringing the disfunctional skating rink in central park back to work. he encountered rejection from the city’s administration and from the public, mainly because he be then was known as the bragging man who loved to name his constructions after himself (or his father).

here’s his reaction from 1986, the motion we’ve seen so many times since he became (i still can’t quite grasp it) president of the US.

financial times, june 9, 1986

china deserves | trump

nice catch-phrase, nice hook-line in → today’s new york times. and quite a change in tone. i agree with thomas friedman, but who cares who i agree with ;-)

two things i’d like to add:

trump’s motive is to strengthen is financial power (which he tags as americas financial power). if his motive was a more transparent view on spying software and hardware, the action would not have had to be different.

secondly: chinese loans to US banks are so immense that china could run the US into bancrupcy any time soon. the last financial crisis was only possible because greedy wall street could get as much money from chinese banks as they wanted.

clapton und | harrison

gestern sah ich auf BBC eine schon etwas ältere doku (na ja, eher einen zusammenschnitt von älteren musikvideos) über eric clapton. claptons talent als gitarrist braucht man nicht zu überschätzen, aber sein schicksal ist schon bemerkenswert. dauernd von einem heroinjahr ins nächste, dazwischen alkohol bis zur bewusstlosigkeit. dazwischen die heirat von george harrisons frau. eine beziehung später fällt beim versteckenspielen sein 4jähriger sohn conor aus dem 49. stockwerk und ist tot.

ich habe dann mal kurz in youtube bei george harrison nachgeguckt und stieß auf ein interview, in dem er mit dem gerade erschossenen john lennon abrechnet, welcher wiederum kurz zuvor harrisons autobiografie kritisiert hat, weil er, lennon, dort zu wenig vorgekommen sei.

clapton (heute 74) sagte in einem späten interview, die 1960er seien sehr gewöhlich und gar nicht hip gewesen.

the | lump

You have a lump in your brain, the doctor said to the president.

Fake news, the president responded.

It’s in fact in your limbic system, Mr President.

Fake! Never heard of a limbic system, the president replied, and off he went.

In his private wanking room in the White House he grabbed a sharp knife and cut the lump out. Quite a big one. Too big for the sink.

A knock on the door. There’s blood on your shirt, the new PA commented. The previous five PAs were all fired because they had fabricated fake like: You smell funny, Mr President!

He sacked the new PA because no way was there blood dripping out of his limbic system onto his shirt. Fake news.

He filled the gap with toilet paper.

Ivana came in and said: There’s red toilet paper at the back of your wonderfully planted hair, master.

You’re faking the news like all the others, he screamed.

Was the president’s limbic system out of order, or maybe even missing?

Missing already when we met, Ivana said to the camera.

The doc, whom the president called in the middle of the night, after a bad dream, apologised: You never had a lump in your brain, and your limbic system is totally intact.

Fucking liar, the president said. But did not sack him.

lustiger | teig

der sauerteig (weizen und emmer) war heute sehr lebendig. unter anderem wegen eines schusses frischhefe geriet er frühsommerlich außer rand und band. das eine kilo sprengte die gusseisenplatte, auf dem es saß.

im ofen, fertig, und von unten

PC geschichte | 1999

deutschlandfunk-feature von mir vom 5. märz 1999. mit carol bartz (damals chefin von autodesk, der viertgrößten softwarefirma der welt), christian persson (gründer der computerzeitschrift c’t), konrad zuse (entwickler des ersten computers, dem Z1), micha und roger (beim spielen am C64 heimcomputer).

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/74/Apple2.jpg
apple II. foto: rolf schmidt, wikimedia commons
(c) ms und DLF

die sendung hieß “bits für das volk. wie der PC den alltag revolutionierte”. es sprachen rotraut rieger und der 2015 verstorbene rudolf debiel.

micha (und gelegentlich auch sein schulfreund roger) war standard-gast in meiner BR-computersendung “bit, byte, gebissen“. die aufnahmen von den beiden am C64 stammen von ca. 1986. micha (michael schneider) ist heute filmregisseur. die musik am anfang und schluss stammt von mir (akustische gitarre, bass mit dem yamaha SY99 synthesizer gespielt), das hauptfutter aber waren musiken von C64-computerspielen aus den 1980er jahren. redakteur der sendung war gerd pasch.

wir hatten 1999 im deutschlandfunk bei forschung aktuell längst eine samstagssendung namens “computer und kommunikation”. uns standen (als damals einziger redaktion) vernetzte PCs zur verfügung. ich installierte einmal nach einer live-sendung, als niemand mehr in der redaktion war, auf allen rechnern eine neue startseite für den internet-explorer, nämlich die gerade aus der beta-phase herausgekommene suchmaschine google.

in der sendung von 1999 sollte das internet nur eine untergeordnete rolle spielen. ich kaprizierte mich auf die geschichte des PCs, und mein etwa 1990 vor dem deutschen museum in münchen geführtes kurzes (und ziemlich tristes) interview mit konrad zuse passte da ganz gut herein. carol bartz war programmiererin schon vor der PC-zeit. sie sagt im letzten drittel der sendung, dass der PC kein politikum war, sondern ein rein wirtschaftlicher faktor. christian persson dagegen weist auf die politische signifikanz des personal computers hin. erst bei minute 43 sprechen wir dann das internet und die demokratische macht der vernetzung an. es gab damals noch keine sozialen netze wie facebook, auch keine smartphones. die verschlüsselung von nachrichten war ein großes thema.

heute würde ich die sendung nicht anders machen, sondern allenfalls eine andere sendung. insofern ist sie ein zeitdokument. ich war selber verblüfft über vieles, was ich da erfuhr – und offenbar längst vergessen hatte.

selbstgebrannte CD der sendung. foto: ms/dpa

dronin’ in north | germany

neuruppin mit ruppiner see.* alle fotos hier: ms/dpa

rapsfeld, aufgenommen aus 20 m höhe

gegenlicht mit bäumen. aufgenommen aus 30 m höhe

rheinsberg im abendlicht

* das foto von neuruppin (nach absprache mit der örtlichen polizei) störungsfrei bei bestem licht aufgenommen, besteht aus 5 einzelbildern, die lightroom ordentlich zusammengerechnet hat. breite des originals: 16.000 pixel.

ricoh theta | wackelig

die ricoh theta v gehört zu meiner standard-fotoausrüstung. manche anfangsprobleme der software wurden gelöst. leider neigt das kleine gerät zum kippen, auch mit stativ, und wird dadurch teilweise unbrauchbar. das äußere objektivglas ist bei einer normalen kameraoptik, etwa bei einer spiegelreflexkamera, durch den äußeren kunststoffrand geschützt. bei der theta (wie auch anderen 360°-kameras) beult sich aus technischen gründen das objektivglas nach außen; es muss schließlich auf zwei seiten ja 190° aufnehmen, ist also ein extremes fischauge.

es gibt von ricoh keine lösung in form eines reparatursets. jedoch bietet die von ricoh autorisierte werkstatt foto märz in hamburg einen linsentausch für ca. 100 €.

bei kleineren kratzern empfiehlt sich eine in diversen youtube-selbsthilfe-tutorials genannte autolack-reparaturflüssigkeit. ich habe sie testweise angewendet, und sie glättet kleine schrammen tatsächlich erstaunlich gut. natürlich auch bei anderen geräten.

beschädigte optik durch umfallen
der objektivschaden bewirkt einen dunklen fleck im 360°-bild.

nix gut von | oben

marathon am darß (2019)

das foto oben zeigt den beginn eines marathon-laufs auf der ostsee-halbinsel darß. es ist ein normales, gar nicht besonderes foto, es dokumentiert etwas, es zeigt die frühe stunde, die ebene landschaft, die noch frischen läuferInnen. wenig später ging ich in dem kleinen ort prerow (selbstverständlich von einem erlaubten ort aus) mit der drohne in die luft und nahm das bild unten auf. es ist völlig wertlos, weil es nichts über den wettbewerb aussagt. also bin ich gleich wieder gelandet, und fertig.

wir lernen daraus: nicht alles sieht von oben cool aus.

marathon von oben

little planet | forest

these two images are based on a single 360° shot taken last winter. using the theta+ app on iOS i created the two “little planet”-versions and placed them side by side.

two projections of the same 360° photograph