riesengroßer little | planet

little planet panorama. foto: ms/dpa

wenn man viele bilder zu einem gesamtwerk vernäht, wie bei einem panorama üblich, entstehen große dateien. in diesem fall zwang das in microsoft ICE zusammengesetzte bild meinen rechner in die knie. das stitching (vernähen) selbst ging noch einigermaßen flott vonstatten, aber der import in photoshop dauerte ewig, lightroom lehnte das panorama von haus aus ab, weil zu groß.

ich sah also nach und fand die verblüffende bildauflösung mit übe 50.000 pixeln breite. das bild belegte in photoshop 5 GB arbeitsspeicher, und weil mein rechner zuhause „nur“ 4 GB hat, scharrte sich das programm mühsam speicher auf der festplatte zusammen. jeder bearbeitungsschritt dauerte gefühlt 5 minuten.

anyway. hier oben ist es, gezähmt. → little planet, aufgenommen gestern. und unten ein detail aus dem → nadir (bildzentrum), um die auflösung besser beurteilen zu können.

little planet übrigens: da gibt es immer den tipp, ein paar schön hohe objekte zu haben und nur minimal über den horizont zu gucken. das habe ich hier versucht, indem ich die drohne niedrig fliegen ließ, etwa 3 meter, und nah an den zwillingsbäumen.

detail aus dem nadir des obigen panoramas

 

my first little | planet

little planet cologne west. photo: ms/dpa

i created this image in four steps:

  • i positioned the drone somewhere in the air, 15 meters high in this case.
  • i let the drone app take 34 photos around its hovering spot
  • i used microsoft’s excellent → „ICE“ stitching software to put the 34 images together
  • i rendered the stitched image as stereoscopic and saved it.

the original is more than 20,000 pixels wide.

the image below is just another interpretation of the same 34 footage images:

same scene as above, different projection method

lightroom panoramen | pur

panorama aus ca. 6 einzelbildern. foto: ms/dpa

so soll ein panorama aussehen. es hat seine weitwinkligen verzerrungen, wie wir menschen mit unserem mäßigen weitwinkel-auge sie nicht kennen, und sagt damit: „ich bin ein panorama!“ das foto weist – und das ist die stärke von stichting (also zusammennäh-) algorithmen – keine harten übergänge auf; die einzelbilder werden beim zusammenfügen also nicht nur von der geometrie her, sondern auch vom farb- und kontrastwert nahtlos angepasst.

trotzdem funktioniert das nicht immer vollautomatisch so gut, und im bild unten ging quasi alles schief. ich gab → lightroom ca. 20 aufnahmen als futter und ließ die app eine minute lang nachdenken. als sie mir in der vorschau dann das zeigte, klickte ich auf okay, und dann dauerte es für dieses im original knapp 20.000 pixel breite bild, etwa eine viertelstunde, bis es fertig war. was hier genau passiert ist, weiß ich nicht. der helle bereich in der bildmitte könnte mit zwei, drei ausgangsbildern zu tun gehabt zu haben, die gegen die sonne aufgenommen wurden.

schiefgegangenes panorama, aber cool! foto: ms/dpa

fischauge | kreisrunde fotos mit dem smartphone

halbfertiges fischaugen-foto mit der google camera app. foto: m. s./dpa

die google camera app hat seit ein paar wochen die fischauge-funktion, eine ziemlich gut implementierte sonderform des panoramas. der halbmond oben ist ein halbfertiges solches fischaugen-foto, ohne jegliche nachbearbeitung innerhalb von ca. 20 sekunden im aachener dom aufgenommen. unten ein komplettes fischauge in einem seitenbereich des doms.

achso, fischauge, klassisch, bevor es solche smartphones und solche apps gab: → wikipedia.