mit drohne auf | 4 meter

dies ist ein völlig unspektakuläres foto von gestern:

zwei fenster, unspektakulär. foto: ms

das foto wirkt flauer als das licht an dem tag eigentlich war, leicht blaustichig, schwach im kontrast. das liegt daran, dass die kamera mit dem → RAW-format aufgenommen hat. RAW ist das königsformat der digitalfotografie, weil in ihm qualitäten stecken, die weitreichende bearbeitungen möglich machen.

das foto unten zeigt das bild auf diese weise bearbeitet, nur leicht, aber zum beispiel ist der blaustich verschwunden, und die innenräume sind deutlicher sichtbar. diese infomationen sind in einem jpeg-bild festgeschrieben, also im nachhinein nur noch schwer zu „reparieren“.

für mich war daran interessant, dass das foto aus etwa 4 metern höhe von der straße aus entstanden ist. dafür braucht man normalerweise einen kamerakran. ich flog mit meiner drohne auf die etwa 4 meter fensterhöhe, ließ das gerät im abstand von etwa 2 meter davor schweben und nahm dann auf.

das foto von oben, bearbeitet. 4 m höhe. ‎© ms/dpa

paradiesisch grenzenlose welt | minihörspiel WDR 5

elaPaul_studio_WDRela paul im studio. foto: m. s.

eins meiner lieblingsszenarien politischer art ist die erde ohne grenzen, mit ordentlich verurteilten machtmissbrauchern, also praktisch allen politikern und finanzhelden, bis auf die, die trotz der ankunft in den zentren der macht ihre integrität wahrten. ein sehr idealistisches bild, und gerade deswegen gut für ein dreiminütiges minihörspiel („dramolett“), wie es heute in → WDR 5 politikum lief.

das setting ist wie → schoneinige male zuvor ein junges paar, das sich die welt mit mehr oder weniger naivem blick ansieht, wobei er (paul, gespielt von hüseyn cirpici) immer unschuldiger und ängstlicher an alles herangeht als die zupackende leni (ela paul)


dramolett „grenzenloses paradies“ vom 8. oktober 2014

auch hier zwei outtakes. hier singen wir zu dritt im studio, völlig ohne vorgabe, ich fange an, ela und hüseyn stimmen ein. ich hatte diesen take als hintergrundmusik für die leichte urlaubsstimmung geplant, mich aber dann dagegen entschieden, weil sie zu sehr ablenkt. hier also, nicht perfekt, aber mit herrlichen stellen, wir drei im studio, acapella:


outtake 1: improvisierter urlaubs-swing

in der folgenden passage geht es um die aussprache des worts „geil“ und einen tippfehler in meinem manuskript. im manuskript stand an einer stelle „passt“, es sollte aber heißen „psst“. (ein fehler der WORD-rechtschreibprüfung)


outtake 2: textarbeit im studio

übrigens endet das dramolett mit fünf sekunden bayerischem landler. hier fand ich ein wunderbar aufgenommenes stück bei youtube, abgespeichert unter den lizenzbedingungen CC mit namensnennung. walter j. pilsak hat den → „jan landler“ für seinen enkel komponiert und eingespielt. vielen dank!