köln süd | 50 m hoch, rundum

rundum panorama köln südstadt

das panorama ist aus 50 metern höhe aufgenommen und hat einen kleinen näh-fehler (stitching problem), der aber nicht tragisch ist. wir sehen den dom, den deutschlandfunk, die severinsbrücke, die nord-südfahrt, die severinstraße, den waidmarkt. etwas näher das friedrich-wilhelm-gymnasium, das hotel mercure und die baustelle des eingestürzten stadtarchivs. diese baugrube wird in einem jahr völlig anders aussehen. let me keep you posted. ich rate zum betrachten auf vollbildmodus zu gehen.

unten dasselbe panorama, diesmal in der → little planet-projektion. weil ich immer wieder gefragt werde, warum man ein panorama nicht “ordentlich” auf papier bringen kann, erinnere ich an den weltatlas. der verzerrt so ungemein, eben weil es immer verzerrt, wenn man etwas dreidimensionales auf papier oder bildschirm bringt.

little planet version des obigen panoramas

amazing voice | repairs

[two-fifths-first]iZotope’s RX6 does amazing things to recorded audio, especially voices. there are three versions of the recently released software. here i demonstrate the middle one, called standard edition.[/two-fifths-first]
[three-fifths]iZotopes RX6 ist ein erstaunliches neues software-werkzeug zum reparieren von aufnahmen, vor allem von sprachaufnahmen. von den kürzlich erschienenen drei versionen stelle ich die features der mittleren (“standard”) vor.[/three-fifths]

the presets for voice control

[two-fifths-first]let’s for a start check the list. there’s an audio example in german below.[/two-fifths-first]
[three-fifths]sehen wir uns zunächst die liste der möglichkeiten an.

  • breath control senkt die lautstärker von atmern zwischen den worten/sätzen heraus.
  • de-bleed rechnet die dezenten rückkopplungen weg, die wir bekommen, wenn wir über kopfhörer aufnehmen. der sound des kopfhörers, besonders wenn er nicht ganz dicht am ohr sitzt und man sehr laut abhört, “blutet” in den raum und wird dann übers mikro mit aufgenommen.
  • de-click rechnet das klicken heraus, das bei musikaufnahmen entsteht, wenn die band nach einem klick spielt.
  • de-clip versucht, übersteuertes audiomaterial erträglich anhörbar zu machen. normalerweise klingen digitale übersteuerungen schrecklich.
  • de-crackle holt das für schallplatten typische knistern heraus.
  • de-ess ist ein de-esser. davon gibt es viele am markt (und kostenlos). de-ess senkt die scharfen s- und sch-laute in der lautstärke ab.
  • de-hum bezieht sich vor allem auf elektrogitarren, die gern ihr brummen mit in die aufnahmen übertragen.
  • de-plose senkt die plopps ab, wenn wir trotz plopp-schutz mit unseren explosiv-vokalen p und t die mikromembran überreizen.
  • de-reverb versucht, hallig oder mit viel raum aufgenommene o-töne trocken zu legen. siehe das beispiel unten.
  • interpolate ersetzt unregelmäßig auftretende klicks, die unter stimmen liegen, durch benachbarte sounds.
  • mouth de-click nimmt die schmatzgeräusche bei zu trockenem mund beim sprechen weg.
  • spectral denoise ist ein anspruchsvolles werkzeug, um aufnahmen zu ent-rauschen.
  • spectral repair ersetzt kurze störgeräusche wie sich bei der aufnahme öffnende türen durch benachbartes material.
  • voice de-noise ist ein enthaucher. das tool nimmt der stimme den rauchig-kratzigen ausklang.

[/three-fifths]

RX 6 de-reverb

[two-fifths-first]the screenshot above shows you the de-reverb at work. i use it as a plug-in (1), but you may launch RX 6 as a standalone application as well. (2) is the original audio, and (3) the processing window. orange: the dynamic reduction of certain frequencies after a brief learning phase.[/two-fifths-first]
[three-fifths]im screenshot oben ist die arbeit des moduls zu sehen, das versucht, den hall herauszurechnen. (1) zeigt, dass ich RX6 als plug-in geladen habe. es funktioniert aber auch standalone. (2) ist der originalsound, eine reportage in einem großen, halligen raum. (3) zeigt, wie de-reverb arbeitet. nach einem lernvorgang zieht es dynamisch (also icht an jeder stelle gleich) bestimmte frequenzanteile ab (orange farbe).[/three-fifths]

 

iZotope RX 6 standard, de-reverb test (german)

 

[two-fifths-first]the next test is about de-plopping, here named “de-plosive” (german)[/two-fifths-first]
[three-fifths]im nächsten take entferne ich mit “de-plosive” zwei mikroplopps im wort “armaTurenBrett”. ich lasse das werkzeug nicht lokal auf diese stelle zureifen, sondern sie selbst finden. [/three-fifths]

 

de-plosive test (german)

 

[two-fifths-first]i think the next feature is only available in RX6 advanced. it’s called voice denoise. it extracts (up to a certain degree) unwanted background noise. after processing the audio in (first) adaptive and then learned mode, i finalize the audio with NEUTRON in the small version (elements) which works as an adaptive realtime selective equalizer. (audio in german)[/two-fifths-first]
[three-fifths]jetzt geht es an ein feature, das, glaube ich, nur in der RX6 advanced ausgabe drin ist, auch in der demo-version: voice denoise. es dient dazu, hintergrundgeräusche wegzunehmen, um die vorderen stimmen präsenter zu machen. am schluss dieses tests setzte ich NEUTRON elements ein, um die stimme noch präsenter zu machen.[/three-fifths]

 

voice-denoise (german)

backups | bitte

hinten auf dem rechner die backup-platte

für einen IT-nahen menschen mag es trivial klingen, aber backups sind der grundstein eines jeden guten computerhaushalts. und wer hat heute schon keinen computerhaushalt!

ich poste das hier, weil es heute leichter denn je ist. nämlich indem man sich eine 4 TB-USB-platte kauft, die im moment um die 125 € kostet. die schließt man an den PC oder ans notebook via USB an. beim mac wird die platte dann als “time machine”-backup-medium definiert. bei windows geht das über die systemsteuerung, wo sich der punkt “sicherung” befindet.

die festplatten sind klein (deswegen habe ich auf meine mal zum größenvergleich einen stift draufgelegt) und praktisch unhörbar leise. einmal eingerichtet verüben sie ihren job ohne nachfragen. am besten nach dem ersten start die nacht lang backup schaufeln lassen, später passiert das on the fly.

wenn man später eine datei sucht, die man gelöscht hat, wird man sie über das inkrementelle backup wiederherstellen können. auch ein neuer rechner kann über diese backup eingerichtet werden, allerdings nicht vom betriebssystem her. u. u. wird man die programme des alten rechners händisch neu installieren müssen.

backups an sich sind angesichts heutiger speicherpreise keine diskussion mehr. das backup beruhigt ungemein.